Nachdem der württembergische Herzog Eberhard (der mit dem Barte) in der Urkunde vom 12. November 1490 der Abtrennung der Spielberger Kapelle von der Mutterkirche Haiterbach zugestimmt hatte, die unter württembergischer Lehensherrschaft stand, erhob am 28. Mai 1491 der Generalvikar des zuständigen Bistums Konstanz die Kapelle Spielberg zur Pfarrkirche für das Dorf Spielberg. Die selbständige Pfarrei Spielberg war damit geschaffen.

Nach der Reformation 1556 wurde Egenhausen aus seiner bisherigen Pfarrei Walddorf ausgegliedert und in die noch relativ junge Pfarrei Spielberg eingepfarrt. Seit diesem Jahr bilden beide Orte bis zu unserer Gegenwart eine gemeinsame Kirchengemeinde – wie sie auch trotz getrennter Markungen zumindest im 16. und 17. Jahrhundert einen gemeinsamen dörflichen Gerichtsbezirk bildeten.

Der zuständige Pfarrer in Spielberg  war seitdem nicht nur für die Orte, sondern auch für die zwei Kirchen in Spielberg bzw. in Egenhausen zuständig. Beide Kirchen wiesen zu jenem Zeitpunkt (Mitte des 16. Jahrhunderts) bereits eine jahrhundertalte Geschichte auf, wobei der kirchliche Bau in Egenhausen, ausgewiesen durch den romanischen Kirchturm, vielleicht sogar älteren Datums sein könnte.

Die Kirchengemeinde Spielberg ist in den letzten Jahren auf 843 und die Kirchengemeinde Egenhausen auf 1248 Mitglieder angewachsen. Eine Wahlbeteiligung von über 46,8% in Spielberg und 43% in Egenhausen bei den letzten Kirchenwahlen 2001 zeigt, das nicht geringe Interesse der evangelischen Bürger an ihrer Kirche.

Quelle:
Spielberg im Wandel der Zeiten, 1.Auflage 1998,
Geiger-Verlag Horb am Neckar

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